Kapitel 2

Die Charaktere gehören nicht uns sondern Eric Kripke und Stephanie Meyer. Ausser Elena und ein paar andere Charaktere, welche später dazu kommen, sind unseren verrückten Gedanken entsprungen. 

Kapitel 2



Ich ging den langen Flur zum nächsten Hörsaal entlang, als jemand meinen Namen rief. Ich drehte mich langsam um und hielt mein Silbermesser in der Halterung fest. Mit Erleichterung stellte ich fest dass es nur Sam war. „Sam!“ Ich freute mich und sprang ihn förmlich an. Er lachte und schloss mich in seine Arme. Obwohl unsere Vergangenheit mehr als komisch war und wir uns trotzdem noch mochten.
Sam und ich waren in der High-School und Middle-School ein Paar. Bis Jessica kam.  Moral von der Geschichte: Vertraue niemals einer Person die nur darauf aus ist dich und deine Freunde sowie Familie in eine chaotische Krise zu stoßen. Und das war mehr als unangenehm, wenn deine Familie dich für fast 3 Jahre verachtet und du nur noch daran denkst dich zu umzubringen oder die Person die das ausgelöst hat zu Töten. Naja, ich lernte in der Zeit Raphael kennen. Er war wunderbar. So nett, fürsorglich und unglaublich liebevoll. Aber er verschwand einfach. Und noch heute suche ich nach ihm. Meine letzte Spur hat mich zur Uni geführt. Es ist aber egal. Ich komme wieder in die Realität zurück und drücke Sam nochmal an mich.
„Elena, ich wollt dich fragen ob du mit mir, Ruby und Dean essen gehen willst.“ Meine Augen wurden groß. Dean war hier. Das wird echt peinlich. „Klar. Warum nicht ? Wird bestimmt richtig lustig… Nen bestimmter Dresscode ?“ Ich versuchte vor Sam meine Unentschlossenheit zu verbergen, denn er wusste sicherlich nicht dass ich was mit seinem Bruder hatte oder eher habe. „Gute Frage. Ich würde sagen etwas schicker.“ Ich nickte und sagte dass ich gegen Acht auf dem Parkplatz stehen würde. Verdammt… Musste Dean unbedingt mitkommen?
Naja… In meinem nächsten Fach ging es ausschließlich um Dämonen, Geister und andere Übernatürliche Wesen. Da ich zum Glück viel Erfahrung mit diesen Biestern hatte konnte ich viel erzählen. Ich erzählte von meinen letzten Erlebnissen. Aber so dass es sich wie eine ‚Legende‘ anhört. Die beste Studentin war natürlich Bella. Sie ist eine sehr gute Freundin von mir.
Wann hab ich sie kennen gelernt? Das war vor 2 Jahren im Herbst. Ich war unterwegs zu einem neuen Job. Ich war in Port Angeles um einen Werwolf zu töten. Der war gerade auf Jagd und hatte Bella in die Enge getrieben. Ich machte ihn auf mich aufmerksam und erschoss ihn. Mit einer Silberkugel direkt ins Herz. Bella bedankte sich bei mir und wir redeten. Wir tauschten unsere Handynummern und trafen uns öfters mal. Dann lernte sie Edward kennen. Ein echt netter Kerl. Obwohl er ein Vampir ist. Ist ja auch egal.
Zum Glück war das mein letztes Fach als Dozentin. Ich schaute auf die Uhr und sah dass es erst kurz nach Zwei Uhr war. Ich hoffte das Bella auch Pause hatte oder schon Schluss. Ich stand unten am Pult und rief Bella zu mir. „Miss Swan, ich wollte fragen wie sie mit ihrem Referat zu den Nordischen Sagengestalten voran kommen. Und ich wollte dich fragen ob wir was zusammen essen wollen.“ Sie lächelte. „Ich komme sehr gut voran, Miss Brown. Klar, können wir machen. Ich hab jetzt so wie so keine Vorlesungen mehr.“ Ich freute mich. „Also komm gleich zum Parkplatz wir fahren jetzt schön essen!“ Das Essen verlief des Weiteren ganz normal.
„Mir geht’s nicht gut, Elena. Ich glaub ich muss mich übergeben.“ Mit diesen Worten rannte sie zum Klo des Diners. „Liegt es am Essen?“ fragte die ältere Kellnerin die mich und Bella bediente. Ich stutzte. „Ich weiß es nicht. Es könnte an dem Kantinen fraß in der Uni liegen.“ „Ahhhhh… Sie sind Studentin?“ Ich lächelte. „Nein, ich bin Gastdozentin im Fach Mythologie und in Dämonologie.“ Die Kellnerin war doch ein wenig verunsichert. „Das ist bestimmt sehr interessant. Können sie mir etwas erzählen? Zum Beispiel über Geister?“ Ich überlegt kurz. „Also Geister sind Seelen die noch über die Erde wandeln weil sie noch unerledigte Aufgaben haben oder jemanden beschützen wollen. Wenn Menschen nach ihrem Tod nicht zur Ruhe kommen, werden sie zu Geistern. Sie können z.B. auf der Erde bleiben, wenn sie ermordet wurden und ihre Mörder bestrafen oder enttarnen wollen. Es gibt aber auch Geister, die wissen gar nicht dass sie tot sind oder sie sind in einer Zeitschleife gefangen. Dann muss man sie "ansprechen" und ihnen klar machen dass sie gestorben sind.
Geister in einer Zeitschleife kann man nur befreien, wenn man eine direkte Verbindung zu den Verstorbenen hat. Durch diese Verbindung  kann man sie auf etwas ansprechen, was in ihrem Leben sehr wichtig für sie war. Dadurch kann man sie daraus befreien.
Wenn Geister sehr wütend sind, sondern sie Ektoplasma ab. Salz ist für Geister Gift, da es ein Zeichen der Reinheit ist. Um sich die Geister vom Leib zu halten, schießt man entweder mit Steinsalz auf sie oder man streut das Salz vor den Tür- und Fensterschwellen bzw. streut ein Kreis um sich herum. Wenn ein Geist auftaucht, fängt das Radio an zu rauschen oder es springt plötzlich an. 
Durch ein bestimmtes Ritual kann der Geist den Körper verlassen und wenn man dem Körper bestimmte Worte ins Ohr flüstert, kommt der Geist zurück.
Töten kann man sie, indem man ihre Leiche mit Salz verbrennt.“ Die Kellnerin staunte. „Wow… Ich bin sprachlos. Woher wissen Sie so viel?“ fragte sie mich. Ich könnte sagen das ich sowas als meinen Job nenne aber ich sagte: „Ich hab sehr viel gelesen.“
Nach ein paar Minuten Plaudern kam Bella auch wieder. „Was ist los, Süße?“ Sie sah noch ganz grün aus. „Ich hab mir die Seele aus dem Leib gekotzt…“ Ich musste unwillkürlich an Dean denken. Er hat nach unserer Nacht auch seine Seele aus dem Leib gekotzt.
„Bist du Schwanger?“ Bells schaute mich an, überlegte und ihre Augen wurden groß. „Bells?“ Ich schaute sie an. „Wir müssen sofort zum Frauenarzt! Eli schnapp dir deine Schlüssel und bezahl die nette Frau.“ Ich nahm meine Schlüssel und kramte in meiner Handtasche nach meiner Geldtasche. „Oh, nein. Sie müssen doch nicht bezahlen. Das geht auf mich. Sie haben mir so viel erzählt. Das geht schon in Ordnung.“ Ich bedankte mich herzlich bei der netten Dame und rannte Bella hinterher.
Sie schien mit jemanden zu telefonieren. „Edward… Komm zu meinem Frauenarzt. Sofort! Es ist mir egal ob du eine wichtige Vorlesung hast.“ Sie legte auf und lehnte sich zurück. Ich fragte mich insgeheim ob Edward die Hosen in der Beziehung an hat. Wir fuhren schweigend durch die Stadt Richtung Ärztehaus. Bella wurde anscheinend immer aufgeregter. Als wir ankamen sprang sie aus dem Auto, lief zur Rezeption und verlangte einen sofortigen Termin bei Dr. Paul. Der arme Doc. Mit so einer Frau, die aufgebracht an der Rezeption rumtigert, ist nicht gut Kirschen essen. Endlich kam Edward an und Dr. Paul kam die Treppe runter. Ich stand mit Kippe in der Hand vor der Tür und wartete.
Als mein Handy klingelte erschrak ich. Ich ging ran als ich sah dass es Sam war. „Hey, Sam. Was ist los?“ "Ich wollte nur sagen das dass essen in einem neuen Restaurant in der nähe vom Campus ist." „ Also um 8 Uhr am Restaurant?“ „Ja genau. Wir treffen uns da. Bis später!“ Ich sagte der Frau an der Rezeption dass sie Bella sagen sollte dass ich schon gegangen bin. Ich machte mich auf den Weg und als ich ankam machte ich mich fertig.
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